Das Potenzial von internen Links nutzen

von: | 24.03.2024

Interne Verlinkungen sind Hyperlinks, die innerhalb einer Domain auf Unterseiten verweisen. Externe Links führen dagegen zu einer anderen Domain. Gute interne Links sorgen dafür, dass der Nutzer länger auf der Seite verweilt und die Absprungrate sinkt.

Der Aufbau eines Links

Das sogenannte href-Attribut des Links beziehungsweise das öffnende a-Tag beinhaltet den Link auf die Zielseite. Mit dem rel-Attribut beschreibt man dagegen die Beziehung zwischen der Seite, auf der der Link platziert wurde und der Seite, auf die er verlinkt. Zwischen dem öffnenden und schließenden a-Tag befindet sich der sogenannte Ankertext - also der Text, der auf der Seite gerendert wird. Beim Klick auf diesen öffnet sich die im href-Attribut angegebene URL.

Der optimale interne Link

Der optimale Link befindet sich im Inhaltsbereich der Seite und eher am Anfang des Textes. Er sollte durch farbliche Hervorhebungen oder Unterstreichungen auch als Link erkennbar sein. Der Ankertext des Links sollte Sinn ergeben und vor allem eine Vorstellung vermitteln, wovon die verlinkte Seite handelt. Von Texten wie beispielsweise "hier" ist also dringend abzuraten, nicht nur aus Gründen der Barrierefreiheit. Außerdem sollte der Link im direkten Zusammenhang mit dem gelesenen Text stehen und wenn möglich mit wenig anderen Links auf der Seite konkurrieren müssen. Im Bestfall befindet er sich auf einer Seite mit hohem Besucheraufkommen.

Aufbau einer zusätzlichen Navigation im Inhaltsbereich der Seite

Um die Benutzerfreundlichkeit zu steigern, sollte im Inhaltsbereich mit Hilfe interner Links eine Art zusätzliche Navigation aufgebaut werden. Dadurch muss der Blick des Nutzers den Inhalt nicht verlassen und er muss sich nicht zwangsweise neu auf der Webseite orientieren, wie es beispielsweise bei einer Standard-Navigation oberhalb oder daneben der Fall wäre. Sie sollten dazu zum nächsten logischen Schritt des Nutzers führen, also beispielsweise zu Detailinformationen, Filterungen oder weiterführenden Übersichtsseiten. Wichtig ist hierbei, das nur relevante und nützliche Links gesetzt werden, die den Nutzern einen Mehrwert liefern und sie nicht ohne einen stichhaltigen Grund "erzwungen" werden.

Die Bedeutung von internen Links für die Suchmaschinenoptimierung

Interne Verlinkungen sind insbesondere für Crawler und Bots wichtig, um diesen eine einfache Navigation und Hierarchie der Webseite zu bieten. Außerdem sind sie gut dafür geeignet, um den Suchmaschinen zu zeigen, welche Unterseiten am relevantesten sind - nämlich die, auf die am häufigsten verlinkt wurde. Interne Links ermöglichen es, den PageRank (oder die "Link Power") von Hauptseiten an Unterseiten weiterzugeben. Aus diesem Grund sollte die Menge an Links innerhalb einer Unterseite auf ein sinnvolles Maß beschränkt werden, damit so viel wie möglich PageRank weitergegeben wird.

Ein sehr wichtiges Attribut von Links für die Suchmaschinenoptimierung ist das rel-Attribut. Wenn bei diesem beispielsweise der Wert "nofollow" gesetzt wurde, wird der PageRank nicht weitergegeben.